Satzung

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Satzung

Präambel

Der Verein Carthanas e.V. (nachfolgend Carthanas genannt) ist eine Betroffenen-Hilfs- und Selbsthilfeorganisation für Gewaltopfer. Hierunter sind alle Gewaltopfer gemäß der Richtlinie 2012/29/EU des europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Oktober 2012 über Mindeststandards für die Rechte, die Unterstützung und den Schutz von Opfern von Straftaten, zu verzeichnen, welche psychische und physische Gewalterfahrungen gemacht haben. Er versteht sich als Interessenvertreter und stützender Partner für alle in Deutschland lebenden Gewaltopfer. Dazu zählen alle in Deutschland lebenden Betroffenen, eingeschlossen Flüchtlinge und Migranten.

Darüber hinaus wird Carthanas e.V. im Sinne sozialer Verantwortung und aus Erfahrungen der eigenen Betroffenheit, für die Betroffenen als Hilfsorganisation Einfluss auf die Gesellschaft nehmen, um die Sorgen und Nöte dieser Menschen stärker in das Bewußtsein der Öffentlichkeit zu rücken, in der Öffentlichkeit zu sensibilisieren, sowie Verbesserungen in der Umsetzung der Gesetze zu ermöglichen. Carthanas setzt sich für Hilfen und Gerechtigkeit im Umgang mit Gewaltopfern ein und gewährleistet eine Partizipation von Betroffenen, welche von Seiten der EU, als Einbeziehung der Zivilgesellschaft, ausdrücklich gewünscht ist. Zusätzlich wird der interdisziplinäre Austausch zwischen allen mit Gewaltopfern in Kontakt tretenden Organisationen und Institutionen angestrebt und somit zu einer Qualitätsverbesserung, sowie Erweiterung des bestehenden Opferhilfenetzwerkes beigetragen.

Als Selbsthilfeorganisation koordiniert Carthanas e.V. die Hilfe zur Selbsthilfe im Rahmen der gesundheitspräventiven Nachsorge für die betroffenen Menschen. Weiterhin wird in enger Zusammenarbeit mit den Landesverbänden, Regionalstellen, Selbsthilfevereinen und Selbsthilfegruppen ein flächendeckendes Selbsthilfeangebot im Gesundheitswesen für Betroffene bundesweit angestrebt und unterstützt.

Carthanas e.V. handelt subsidiär und repräsentiert die Arbeit seiner Mitglieder als bundesweiter Verein. Er organisiert und bündelt die Interessen seiner Mitglieder und vertritt diese gegenüber Leistungsträgern, den Länder- und Bundesverwaltungen, der Länder-, Bundes- und Europapolitik sowie anderen Verbänden.

§ 1 Name und Sitz des Vereins, Geschäftsjahr

§ 2 Gemeinnützigkeit – Zweck des Vereins und Zweckverwirklichung

2.1. gemeinnützige Zwecke § 52:

Der Verein verfolgt Tätigkeiten, die ausschließlich und unmittelbar darauf gerichtet sind, die Allgemeinheit auf materiellem, geistigem oder sittlichem Gebiet selbstlos zu fördern.

Für Carthanas zutreffend:

1 AO: Förderung von Wissenschaft und Forschung

7 AO: Die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe

9 AO: Die Förderung des Wohlfahrtswesens, insbesondere der Zwecke der anerkannten Verbände der freien Wohlfahrtspflege, ihrer Unterverbände und ihrer angeschlossenen Einrichtungen und Anstalten

20 AO: Die Förderung der Kriminalprävention

25 AO: Die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke

2.2. mildtätige Zwecke §53:

Der Verein verfolgt mildtätige Zwecke, deren Tätigkeit darauf gerichtet ist, Personen selbstlos zu unterstützen, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind.
Bei Carthanas betrifft das speziell Personen (Gewaltopfer), deren wirtschaftliche Lage aus Gründen der ihnen zugefügten Gewalt zu einer Notlage geworden ist.

§ 3. Verwendung der Mittel des Vereins

Bei Carthanas:

§ 4 – Mitgliedschaft, Rechte und Pflichten der Mitglieder

4.1. Mitgliedsformen im Verein sind:

4.1.1. Vollmitglieder = aktive Mitglieder

Rechte des Mitgliedes

Pflichten eines Mitgliedes

4.1.2. Assoziierte Mitglieder

4.1.3. Fördermitglieder

4.1.4. Mitglied „Organisation“

4.2. Beenden der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet

4.2.1. durch Tod des Mitgliedes,

bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, wenn die Bestätigung einer amtlichen Betreuerschaft nicht schriftlich vorliegt.

4.2.2. durch Austritt des Mitgliedes

Der Austritt kann nur zum Schluss eines Kalenderjahres, mindestens 2 Monate vorher, durch schriftliche Erklärung dem Vorstand übermittelt werden. Erfolgt diese Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe oder per Mail maßgeblich. Weiterhin finden die Regelungen in der Richtlinie für Mitgliedschaften Anwendung.

4.2.3. durch Ausschluss eines Mitgliedes

kann durch Vorstandsbeschluss erfolgen, wenn das Mitglied

Eine sofortige Kündigung durch den Verein ist durch Ausschluss wegen Vereins schädigenden Verhaltens möglich. Vor der Entscheidung über den Ausschluss hat der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern. Hierzu ist das Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von 10 Tagen schriftlich aufzufordern. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Betroffenen mittels Brief per Einschreiben bekannt zu geben. Gegen den Ausschlussbeschluss steht dem Betroffenen keine Beschwerderechte zu. Es wird darauf hingewiesen, dass der ordentliche Rechtsweg nicht ausgeschlossen werden kann.

4.3. Disziplinarmaßnahmen

Verstöße gegen die gültige Ordnung bei der Arbeit im Verein und die übernommenen Pflichten durch Mitarbeiter und Mitglieder sind in folgender Reihenfolge – jeweils schriftlich – zu ahnden:

a) Ermahnung
b) Abmahnung
c) Ausschluss

Diese spricht der Vorstand aus.

Die Disziplinarmaßnahme „Ausschluss“ erfolgt bei Mitgliedern durch den Vorstand. Bei Vorstandsmitgliedern entscheidet die Mitgliederversammlung, mit einer einfachen Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es ein unehrenhaftes Verhalten innerhalb oder außerhalb des Vereins zeigt. Ein solches Verhalten liegt insbesondere dann vor, wenn ein Mitglied an extremistischen oder anderweitigen diskriminierenden Veranstaltungen teilnimmt, bzw. eine solche Gesinnung z.B. durch Tragen bzw. Zeigen von u.a. rechtsextremen Kennzeichen und Symbolen zeigt oder Mitglied einer nach § 2 dieser Satzung genannten oder vergleichbaren Organisation ist.

§ 5 – Beiträge

§ 6 – Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

§ 7 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das oberste beschlussfassende Organ des Vereins.
§32 (1) BGB.
Die Mitgliederversammlung als Organ ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

7.2. Stattfinden der Mitgliederversammlung

7.3. Einberufung einer Mitgliederversammlung

(bestehend aus allen anwesenden Mitgliedern)

Die Einberufung erfolgt schriftlich – auch per E-Mail möglich – durch den ersten Vorsitzenden, an die letzte, dem Verein bekannt gegebene (E-Mail-)Adresse

7.4. Beschlussfassungen

§ 8 – Vorstand: Zusammensetzung, Wahl, Aufgaben, gesetzliche Vertretung, Haftung

8.1. Zusammensetzung

Der Vorstand des Vereins, gemäß §26 BGB besteht aus:

8.2. Wahl des Vorstandes

8.3. Aufgaben des Vorstandes

8.3.1. Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorstandsvorsitzenden oder dessen Vertretung lt. Satzung einberufen wurden.

8.3.2. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht einem anderen Organ durch Satzung zugewiesen sind.

Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere:

8.4. Gesetzliche Vertretung

Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

8.5. Haftung des Vorstandes

§ 9 – Kassenwart

Die Mitgliederversammlung wählt aus ihrer Mitte einen Kassenwart. Der Kassenwart ist kein Vorstandsmitglied, muss aber Vollmitglied sein.

Aufgaben des Kassenwartes:

§ 10 – Auflösung des Vereins

§ 11 – Inkrafttreten

Die beschlossene Satzung tritt mit Beschlussfassung in Kraft.